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Rio Tinto eröffnet neue Niederlassung in mongolischer Hauptstadt Ulan Bator
Der internationale Rohstoffkonzern Rio Tinto will in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator ein Büro eröffnen und die Zahl der dortigen Angestellten im Laufe des Jahres auf 80 erhöhen. Das neue Büro soll von der großen Kupfermine Oyu Tolgoi getrennt sein, aber das Explorationsprogramm der Bergbaugesellschaft unterstützen und als Technologiezentrum dienen, wie Rio Tinto mitteilte. Der Konzern hält über seine 51-prozentige Tochtergesellschaft Turquoise Hill 66 Prozent der Anteile an Oyu Tolgoi, der Rest ist in Besitz der mongolischen Regierung. "Die Mongolei ist einer von Rio Tintos strategisch wichtigsten Märkten", erklärte Chief Executive Jean-Sébastien Jacques. Das Unternehmen wolle die Vertiefung seines Engagements in der Mongolei demonstrieren. Seit 2010 investierte Rio Tinto mehr als 7 Milliarden US-Dollar in dem Land und bezahlte 1,5 Milliarden US-Dollar an Steuern und Abgaben. Allerdings gibt es seit Jahren Streit zwischen der Regierung in Ulan Bator und der Rio-Tochter Turquoise Hill, die Oyu Tolgoi besitzt. So hat der mongolische Fiskus dem Unternehmen erst jüngst eine Steuerrückforderung in Höhe von umgerechnet 155 Millionen US-Dollar präsentiert, die Turquoise Hill für unrechtmäßig hält. Zudem ist derzeit aufgrund eines Streit zwischen chinesischen Transportfirmen und monglischen Behörden der Transport von Kohle und Kupfer aus Oyu Tolgoi unterbrochen. Nach zwei harten Verhandlungsjahren hatte sich Rio Tinto 2015 mit der mongolischen Regierung auf ein Abkommen für eine 5,4 Milliarden US-Dollar teure Expansion von Oyu Tolgoi geeinigt. Damit wurde der Weg geebnet für den Untertage-Ausbau der Lagerstätte. Die neue Niederlassung in Ulan Bator wird von Munkhtushig Dul geleitet, den Rio Tinto zum Country Director ernannte. Er werde sich mit dem Oyu-Tolgoi-Team abstimmen, das von Managing Director Armando Torres geführt wird, so Rio Tinto. MBI/DJN/gil/22.1.2018
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S+B stocken Angebot für Asco auf 195 Millionen Euro auf
Schmolz + Bickenbach (S+B) hat sein Angebot für das angeschlagene französische Stahlunternehmen Asco aufgestockt. Der Schweizer Stahlkonzern bietet jetzt nach eigenen Angaben 195 Millionen Euro für Asco. Darin enthalten seien Investitionen in den nächsten vier Jahren in Höhe von 82 Millionen, wie S+B mitteilte. Den weiteren Angaben nach will S+B auch den Standort Fos-sur-Mer mit rund 350 Mitarbeitern übernehmen. Damit sehe das Angebot nun die Übernahme aller bedeutenden Standorte von Asco Industries vor - mit Ausnahme von Ascoval, einem Joint Venture mit Vallourec. Im vergangenen Dezember waren die Schweizer mit einer Offerte von 135 Millionen Euro, einschließlich 64 Millionen Investitionen, an die Öffentlichkeit gegangen. Asco befindet sich seit November in der Insolvenz, wie ein S+B-Sprecher auf Anfrage von MBI Stahl Aktuell mitteilte. MBI/kri/19.1.2018
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London Metal Exchange: Kupfer ist wieder im Aufwärtstrend
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Verkäuferin ist Codelco Kupferhandel GmbH - Aurubis kauft restliche Anteile an Deutsche Giessdraht
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"Die Mongolei ist einer von Rio Tintos strategisch wichtigsten Märkten", erklärte Chief Executive Jean-Sébastien Jacques.

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