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Klöckner erhöht Gewinnprognose trotz schwächerem ersten Quartal
Die Klöckner & Co SE hat die Gewinnprognose für das Gesamtjahr leicht angehoben, obwohl sie im ersten Quartal vor allem aufgrund geringerer Margen und Gegenwind von der Währungsseite operativ und unterm Strich weniger verdient, den Umsatz aber leicht gesteigert hat. Der Duisburger Stahl- und Metallhändler erwartet für das zweite Quartal aufgrund der saisonal hohen Nachfrage nach Stahl einen deutlich höheren operativen Gewinn (EBITDA). Im Gesamtjahr erwartet Klöckner wegen der Fortschritte bei der Digitalisierung des Unternehmens und eines weiteren Anstiegs der Nachfrage nun einen leichten Anstieg beim operativem Gewinn. Sollte sich der aktuelle Trend zu höheren Stahlpreisen im Jahresverlauf fortsetzen, würde dies zu einer weiteren Ergebnissteigerung führen. Im ersten Quartal fiel das EBITDA um fast ein Drittel auf 56 Millionen Euro von 77 Millionen im Vorjahr, übertraf aber leicht die Unternehmenserwartungen von 45 bis 55 Millionen Euro. Unter anderem spielte der schwächere US-Dollar hier eine Rolle. Das Konzernergebnis fiel um 42 Prozent auf 21 Millionen Euro nach 36 Millionen, das Ergebnis je Aktie betrug entsprechend 0,21 Euro, nach 0,36 Euro. Der Umsatz stieg um 1,6 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro, der digitale Umsatz betrug 19 Prozent. Das EBITDA soll im zweiten Quartal auf zwischen 65 und 75 Millionen Euro steigen und im Gesamtjahr leicht oberhalb des Vorjahreswertes von 220 Millionen Euro liegen. MBI/DJN/crb/emv/25.4.2018
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Modellrechnung von MBI Research: Deutsche Stahlproduktion niedriger als vermutet
Über das reale Volumen der Rohstahlproduktion in Deutschland kann derzeit nur spekuliert werden. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl hat seit September 2017 die Veröffentlichung monatlicher Produktionszahlen eingestellt. Nach Informationen von MBI Stahl Monitor ist noch völlig offen, ob und wann die Berichterstattung durch die WV Stahl wieder aufgenommen wird. Die weiterhin zur Verfügung stehenden Zahlen von Worldsteel sind ausdrücklich als Schätzungen gekennzeichnet. Marktteilnehmer vermuten teilweise, dass das reale Produktionsniveau viel höher liegt. MBI Research schätzt aufgrund eines eigens dafür entwickelten quantitativen Modells, dass die deutsche Stahlproduktion im Januar 2018 rund 3,31 Millionen Tonnen und im Februar 3,32 Millionen Tonnen betrug. Diese Werte liegen noch leicht unter den von Worldsteel veröffentlichten Werten. Die Worldsteel-Zahlen sind damit also belastbar, geben die reale Entwicklung recht gut wieder. Lesen Sie die den ausführlichen Bericht unter „Prognosen & Research“: MBI Stahlprognose 19.04.2018
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USA wollen Zollausnahme für EU bei "Zugeständnissen" verlängern
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London Metal Exchange - Basismetalle machen Verluste teilweise wieder wett
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Reaktion auf Trumps Strafzölle - EU bereitet Schutz ihrer Aluminiumhersteller vor
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Klöckner & Co erntet die Früchte seiner Digitalisierungsstrategie

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