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Russische Severstal exportiert 44 Prozent der Q2-Stahllieferungen
Der russische Stahlhersteller Severstal hat im zweiten Quartal 2020 mit 2,81 Millionen Tonnen zwei Prozent weniger Rohstahl produziert als im Vorquartal. Hintergrund sei die gleichzeitig um drei Prozent auf 2,33 Millionen Tonnen gesunkene Roheisenproduktion aufgrund von Wartungsarbeiten, teilte das Unternehmen mit. Die geringere Rohstahlproduktion schlug sich auch im Absatz nieder. So sank der konsolidierte Absatz von Stahlprodukten laut Severstal um sieben Prozent auf 2,55 (Q1/20: 2,75) Millionen Tonnen. Als Reaktion auf eine geringere Inlandsnachfrage aufgrund der Coronavirus-Lockdown-Maßnahmen in Russland lag der Anteil der Stahlexportlieferungen mit 44 (Q1/20: 45) Prozent nach wie vor hoch. Neben einem hohen Anteil an Exportverkäufen, habe das Unternehmen zum Quartalsende auch einen erhöhten Bestand an Fertigwaren verzeichnet. "Als Reaktion auf den Rückgang der Inlandsnachfrage rechnet das Unternehmen damit, in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 einen Teil seines Verkaufsvolumens an Exportziele umzuverteilen", erklärte Severstal. Der Absatz von Kokskohlenkonzentrat aus Vorkutaugol stieg nach Angaben des Unternehmens aufgrund eines geplanten Produktionswachstums um 34 Prozent auf 1,28 Millionen Tonnen. Dagegen sei der Absatz von Eisenerzpellets um 15 Prozent auf 2,53 Millionen Tonnen zurückgegangen. MBI/DJN/gil/13.7.2020
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MBI Research Stahlprognose/Flachstahlpreise dürften sich bestenfalls stabilisieren
Seit der letzten Juniwoche sind die quantitativen Modelle von MBI Research für Flachstahlprodukte auf dem deutschen Markt noch optimistischer geworden. Sie sagen nun bis Mitte August einen um zwei Prozentpunkte höheren Anstieg von 7 bis 9 Prozent voraus. Allerdings war die Preisentwicklung in den vergangenen zwei Wochen noch negativ. Warmbreitband ging um weitere 0,5 Prozent auf 396 Euro pro Tonne zurück, während Feinblech weiter um 1,2 Prozent auf 503 Euro pro Tonne verlor. Die Wirtschaftsdaten deuten nach wie vor auf einen weiteren Preisdruck nach unten für Flachstahlprodukte hin. Daher erscheint selbst im besten Fall eine starke Preiserholung während der Sommermonate weniger wahrscheinlich. MBI Research erwartet daher im Basisfall etwas niedrigere bis stabile Preise und im besten Fall eine Erholung von weniger als 3 Prozent. Lesen Sie dazu mehr in unserer aktuellen MBI Research Stahlprognose.
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Der Coronavirus-Lockdown in Russland senkte laut Severstal die Stahlnachfrage.

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