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Kreise/LME diskutiert Verbot von russischem Metall
Die London Metal Exchange (LME) will darüber diskutieren, russische Metalle wie Aluminium, Nickel und Kupfer von der Liste der Produkte zu streichen, die gegen ihre Kontrakte geliefert werden können. Dies berichtet Reuters unter Verweis auf drei mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Westliche Länder haben seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine Sanktionen gegen russische Banken und reiche Einzelpersonen mit Verbindungen zu Präsident Wladimir Putin verhängt, aber bisher gibt es keine Beschränkungen für den Kauf von russischem Metall. Den Kreisen zufolge befürchten einige Marktteilnehmer, dass der russische Aluminiumhersteller Rusal sein Metall nicht mehr verkaufen kann und es an die bei der LME registrierten Lagerhäuser liefern muss. "Die Diskussionen drehen sich um die Möglichkeit, neue Lieferungen zu verbieten", sagte eine der Quellen zu Reuters und fügte hinzu, dass der Versuch, bereits in den LME-Lagern befindliches Metall zu sperren, das von Rusal produziert wurde, "Wahnsinn wäre". "Unsere Priorität ist es, einen geordneten Markt zum Nutzen aller Marktteilnehmer aufrechtzuerhalten. Wir werden daher die Situation ständig beobachten und sicherstellen, dass wir den Dialog mit den Beteiligten aufrechterhalten, während sich die Situation weiterentwickelt", teilte die LME auf Reuters-Anfrage mit. "Die LME ergreift weiterhin die erforderlichen Maßnahmen, um die Marktstabilität als Reaktion auf Sanktionen zu gewährleisten, die sich auf den LME-Markt auswirken. Allerdings sehen wir derzeit keine Anzeichen dafür, dass LME-Lagerhäuser genutzt werden, um langfristig Metall abzugeben." MBI/sru/29.9.2022
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Sambia/KCM braucht Investitionen von 1,2 Milliarden US-Dollar
Die sambische Konkola Copper Mines (KCM) benötigt Investitionen in Höhe von mindestens 1,2 Milliarden US-Dollar, um den Untertagebetrieb und die Schmelzanlagen zu erweitern. Das Unternehmen, das sich zuvor im Besitz von Vedanta Resources befand, hat die Rand Merchant Bank zu seinem Finanzberater ernannt, da der zweitgrößte Kupferproduzent Afrikas eine Normalisierung des Betriebs anstrebt. "KCM ist bestrebt, den Prozess der Kapitalsicherung so schnell wie möglich abzuschließen, um die Freigabe von lange zurückgehaltenen Investitionen und die Minenentwicklung zu beschleunigen", sagte Celine Nair, die staatlich bestellte Insolvenzverwalterin, am Donnerstag. Sambische Beamte sagten, sie hätten einer außergerichtlichen Einigung mit Vedanta über die Eigentumsverhältnisse an der Mine zugestimmt. Ein Sprecher von Vedanta war für eine unmittelbare Stellungnahme nicht zu erreichen. Seit der Übernahme von KCM vor mehr als einem Jahrzehnt hat Vedanta rund 3 Milliarden Dollar in das Unternehmen investiert, das jährlich 200.000 Tonnen Kupfer produziert. Sambia hofft, seine jährliche Kupferproduktion innerhalb der nächsten zehn Jahre von derzeit 800.000 Tonnen auf 3 Millionen Tonnen mehr als zu verdreifachen, um die steigende Nachfrage aufgrund der globalen Energiewende zu decken. MBI/DJN/sru/29.9.2022
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London Metal Exchange/Basismetallpreise profitieren von Russland-Spekulationen
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