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MBI NE-Metalle-Prognose/Potenzielles Rückfallrisiko nimmt weiter zu
Per Saldo dürfte die Tendenz zu höheren Preisen bis Ende Monats bei allen sechs NE-Metallen bestehen bleiben. Auch die Prognose für die ersten beiden Wochen im zweiten Halbjahr sprechen den MBI-Modellen zufolge für leicht steigende Kurse im Metallsektor. Lesen Sie mehr unter "Prognosen & Research."
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Liberty-Assets Ascoval und Hayange/Saarstahl legt Übernahmeangebot vor
Die Saarstahl AG hat ein offizielles Angebot zur Übernahme der beiden französischen Standorte Liberty Ascoval (Saint-Saulve) und Liberty Rail Hayange (Hayange) vorgelegt. "Unser Vorhaben zielt darauf ab, das Schienengeschäft neu in die Unternehmens- und Industriestrategie von Saarstahl aufzunehmen, unser Produktportfolio (Lichtbogenofen-Blöcke und -Schienen) zu erweitern und Zugang zu einer neuen Produktionstechnik (Elektro-Lichtbogenofen) zu erhalten", bekräftigte der neue Vorstandsvorsitzende von Saarstahl, Karl-Ulrich Köhler. Man setze mit dem Angebot darauf, die eigene Wettbewerbsfähigkeit und die strukturelle Transformation zu stärken. Köhler setzt mit der Offerte insbesondere auf die starke geographische und industrielle Integration der Werke Hayange und Ascoval in das Produktionsnetzwerk der bestehenden Werke der Saarstahl-Gruppe. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die "soliden wirtschaftlichen, sozialen und technischen Grundpfeilern von Saarstahl und der SHS-Gruppe. Die zur Stahl-Holding Saar gehörende Dillinger Gruppe fertigt bereits seit Jahren Grobbleche am Standort Frankreich mit ihrer Dillinger France in Dünkirchen. Nach erfolgter Integration soll Hayange den Worten Köhlers zufolge eine Schlüsselanlage von Saarstahl werden und einen Beitrag zur europäischen Strategie des ökologischen Wandels im Bereich der Mobilität leisten: Die Saarstahl will dort qualitativ hochwertige Infrastrukturprodukte herstellen, wie sie für die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen unerlässlich sind. Ascoval soll bei Saarstahl Dreh- und Angelpunkt für grünen Stahl werden: Durch Kreislaufwirtschaft soll Stahl aus Sekundärrohstoffen (Recycling-Stahl) und mittels der Elektro-Lichtbogenofen-Technik hergestellt werden. Die Saarstahl AG ist allerdings nicht der einzige Interessent für die Liberty-Assets in Frankreich. Medienberichten zufolge haben auch Arcelormittal, die Acciaierie Venete, Beltrame und JSW signalisiert, an einem Erwerb der Aktiva interessiert zu sein. Arcelormittal hat nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters bereits am 4. Juni die Zustimmung der EU zum Kauf der Aktienmehrheit von Liberty Steel France beantragt. Die EU-Wettbewerbshüter können den Deal entweder mit oder ohne Bedingungen genehmigen oder eine viermonatige Untersuchung einleiten, wenn sie ernsthafte Bedenken haben. Ein Votum soll wohl bis zum 9. Juli vorliegen. MBI/emv/16.6.2021
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