Top-Nachricht:

MBI Research Stahlprognose: Die Langstahlpreise sollten besser halten als die Preise für Flachstahl
Die quantitativen Modelle von MBI Research, mit einem Ausgangspunkt im Januar 2010, prognostizierten bis Ende letzten Jahres die Preisentwicklung von Flachstahlerzeugnissen recht gut. Die Korrelation zwischen den Ist-Preisen und den prognostizierten Werten lag bei über 90 Prozent. In diesem Jahr gab es jedoch eine Divergenz. Die Inputs für die Preisprognosen, die Produktionskosten sowie die chinesischen Exportpreise stiegen. Die Modelle gehen nach wie vor von einem Preisanstieg zwischen 4 und 8 Prozent aus, aufgrund weiter gestiegenen Produktionskosten der Hauptfaktoren. In den letzten zwei Wochen verlor Warmbreitband jedoch weitere 2,6 Prozent auf 484 Euro pro Tonne, während Feinblech um zusätzliche 2,0 Prozent auf 575 Euro pro Tonne nachgab. MBI Research geht nach wie vor davon aus, dass das Risiko unverändert nach unten gerichtet ist und dass die Preise im besten Fall lediglich stabil bleiben könnten. Die Situation für Langstahlprodukte auf dem deutschen Markt ist genau umgekehrt. Die Modelle prognostizieren einen Rückgang der Preise, aber sie blieben per Saldo unverändert - bei Betonstahl B500N mit 523 Euro pro Tonne und bei 589 Euro pro Tonne bei Walzdraht. Die Produktionskosten ging weiter zurück, was zu Modellprognosen für niedrigere Preise führte. Das wahrscheinlichere Szenario scheint jedoch, dass die Langstahlpreise zumindest stabil bleiben oder leicht steigen. Lesen Sie mehr unter "Prognosen & Research"
Weiterlesen…
Salzgitter AG: Gelungener Jahresauftakt für den zweitgrößten deutschen Stahlkonzern
Gelungener Jahresauftakt für die Salzgitter AG: Der zweitgrößte deutsche Stahlkonzern hat im ersten Quartal 125,9 Millionen Euro Gewinn vor Steuern (Vorjahr: 95,9 Millionen Euro). Neben dem "sehr zufriedenstellenden Vorsteuerergebnis" des Flachstahlsegments haben sämtliche anderen Geschäftsbereiche mit positiven Resultaten zu dem guten Abschneiden der Niedersachsen beigetragen, hieß es. Dazu zählte auch das "at equity" einbezogene Engagement an der Aurubis AG. „Wir blicken auf das beste Auftaktquartal seit 2008 zurück, das auch aufgrund bilanzieller Effekte besser ausgefallen ist als zur Jahreswende antizipiert. Maßgebliches Momentum für den kontinuierlichen Aufwärtstrend der vergangenen fünf Jahre war die erfolgreiche Implementierung unserer eigenen Maßnahmen", kommentierte der Vorstandsvorsitzende Heinz Jörg Fuhrmann das Ergebnis. Es gebe allen Grund, zuversichtlich zu sein. Der Außenumsatz des Salzgitter-Konzerns zeigte sich mit 2,3 Milliarden Euro gegenüber dem Vergleichszeitraum (Q1 2018: 2,3 Milliarden Euro) unverändert. Dabei konnte der Rückgang im Geschäftsbereich Grobblech/Profilstahl bei einer annähernd stabilen Entwicklung des Flachstahlsegments von den übrigen Divisionen ausgeglichen werden, so der Konzern. Die 125,9 Millionen Euro Vorsteuergewinn enthalten 50,2 Millionen Euro Beitrag des Aurubis-Engagements. Die Salzgitter AG bekräftigt am Mittwoch ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2019: Man rechnet nach wie vor einem geringfügig gesteigerten Umsatz oberhalb 9,5 Milliarden Euro und einem Vorsteuergewinn zwischen 125 Millionen Euro und 175 Millionen Euro. "Nach dem starken ersten Quartal gehen wir aktuell eher von einem Vorsteuerergebnis im oberen Bereich der zuvor genannten Spanne aus. Mit Verweis auf die labile konjunkturelle Lage nicht nur in der EU sowie die damit einhergehende verminderte Prognosesicherheit für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres halten wir jedoch eine Veränderung der Prognose derzeit für verfrüht", schreibt der Konzern. Rohstoffkosten-, Edelmetallpreis- und Wechselkursveränderungen sowie globale handelspolitische Entwicklungen könnten den Verlauf des Geschäftsjahres 2019 noch erheblich beeinflussen, warnte die Salzgitter AG. Die Dimension werde deutlich, wenn man unterstelle, dass bei noch rund 9 Millionen Tonnen bis Jahresende abzusetzender Stahlerzeugnisse der Geschäftsbereiche Flachstahl, Grobblech/Profilstahl, Mannesmann und Handel im Schnitt bereits 10 Euro Margenveränderung pro Tonne ausreichten, um 90 Millionen Euro Ergebnisvarianz zu verursachen. MBI/emv/15.5.2019
Weiterlesen…

Flachstahl

Aktuell

Altmaier: US-Zoll-Entscheidung wichtiges Signal für Wirtschaft
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat sich am Freitag erleichtert ...
BDI sieht in Auto-Strafzöllen weiter ein erhebliches Risiko für die Weltwirtschaft
Die Verschiebung der Entscheidung über mögliche US-Strafzölle ...
VDA fordert nach Verschiebung von Zöllen intensive Gespräche
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) fordert nach der Verschiebung von ...
MBI Research Stahlprognose: Die Langstahlpreise sollten besser halten als die Preise für Flachstahl

Aluminium

Meistgelesene Artikel

MBI Stahlprognose: Die Stahlpreise dürften Anfang 2018 weiter steigen
Seit der letzten Stahlprognose für die Stahlpreisentwicklung auf dem ...
MBI Stahl Prognose: Europäische Stahlpreise dürften sinken, aber kein dramatischer Rückgang zu erwarten
Die Vormaterialpreise haben sich zuletzt so volatil gezeigt, dass es zunehmend ...
China - Exporte im Oktober trotz Strafzöllen überraschend robust
Chinas Exporte haben sich im Oktober trotz des Handelskonfliktes mit den USA ...

Fragen & Hilfe

MBI EnergySource

Login

Bitte loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten ein.

E-Mail Adresse
Passwort

Kaufen/Testen

bequem & sicher
kostenlos & unverbindlich testen!
MBI MetalSource

MBI Martin Brückner
Infosource GmbH & Co. KG

Rudolfstraße 22-24
60327 Frankfurt
Telefon +49 (0) 69 2710760-11
Telefax +49 (0) 69 2710760-22
service@mbi-infosource.de