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Thyssenkrupp und Tata klären Führung für Stahl-Joint-Venture
Fünf Monate nach Unterzeichnung des Vertrags zur Fusion ihrer europäischen Stahlgeschäfte haben sich Thyssenkrupp und Tata Steel auf die Besetzung des obersten Managements für das Joint Venture geeinigt. CEO von Thyssenkrupp Tata Steel wird Andreas Goss, wie beide Konzerne mitteilten. Damit stellt die deutsche Seite den Chef bei dem Unternehmen, das beiden Seiten zu gleichen Teilen gehören wird. Goss steht seit vier Jahren der Stahlsparte des deutschen Industriekonzerns vor und hat diese erfolgreich saniert. Goss Stellvertreter und Technikchef soll Hans Fischer werden. Der Niederländer ist derzeit CEO von Tata Steel Europe und hat früher auch schon für Thyssenkrupp gearbeitet. Finanzchef wird Sandip Biswas, der in ähnlicher Funktion zuletzt bei Tata Steel war. Für die Strategie zeichnet Premal Desai verantwortlich, zuletzt Finanzchef bei Thyssenkrupp Steel. Insgesamt besteht der künftige Vorstand aus vier Mitgliedern, zwei weniger als anfangs geplant. Das neue Führungsteam muss die Integration der beiden Stahlunternehmen umsetzen, die mit Werken in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien aktiv sind und hinter Arcelormittal in Europa die Nummer zwei im Flachstahl-Geschäft sein werden. Das weitere Führungsteam soll Anfang 2019 benannt werden. Gegenwärtig läuft eine Kartellprüfung für das geplante Gemeinschaftsunternehmen mit 48.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 17 Milliarden Euro. Um die Zustimmung aus Brüssel zu bekommen, müssen sich die Beteiligten vermutlich von Geschäftsbereichen trennen. Auf Seiten der EU hat man Bedenken hinsichtlich der Marktmacht bei Autoblechen und Verpackungsstahl. Bis Ende März will Brüssel nach gegenwärtigem Stand entscheiden. MBI/DJN/kri/17.12.2018
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MBI Stahlprognose: Die Stahlpreise dürften weiter sinken
MBI Research ging in der vor zwei Wochen veröffentlichten Stahlprognose davon aus, dass die Preise auf dem deutschen Markt für Flachstahlerzeugnisse bis Mitte Januar um bis zu vier Prozent sinken würden. Seitdem sind die Prognosen der quantitativen Modelle noch weiter ins Negative gerutscht, da sie für Warmbreitband bis Ende Januar 2019 einen Preisrückgang um neun Prozent voraussagen. Für Feinblech ist die Prognose moderater und erwartet einen Rückgang von vier Prozent. Die Abwärtsbewegung hat sich beschleunigt. In den vergangenen zwei Wochen sank Warmbreitband nur um 0,4 Prozent auf 549 Euro pro Tonne, fiel aber Anfang dieser Woche auf 537 Euro. Der Preis für Feinblech gab in den beiden Wochen bis zum 7. Dezember um 0,3 Prozent auf 622 Euro pro Tonne nach und fiel in dieser Woche etwas stärker auf 619 Euro. Trotz des starken Rückgangs in dieser Woche könnte die Prognose für die HRC etwas zu pessimistisch sein, dennoch ist mit einem Rückgang von bis zu 5 Prozent für beide Arten unter den Flachstahlerzeugnissen zu rechnen. Lesen Sie mehr unter "Prognosen & Research."
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Thyssenkrupp und Tata Steel haben sich auf die Führung ihres Joint Ventures geeinigt.

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