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Premium-Automobilsegment/Voestalpine baut Produktion in China aus
Die Voestalpine-Anlagen zur Herstellung von höchstfesten Karosserieteilen für die Autoindustrie in China sind ausgelastet. Der österreichische Stahl- und Industriekonzern kündigte daher am Montag Investitionen in eine Produktionserweiterung für das gerade begonnene Geschäftsjahr an. Voestalpine will so "zusätzliche Aufträge abarbeiten" können, erklärte das Unternehmen aus Linz. Vor allem teure Fahrzeuge aus dem Premiumsegment seien in China gefragt. Die Gesellschaften der Voestalpine Automotive Components Gruppe produzieren an den Standorten Shenyang und Tianjin höchstfeste Karosserieteile in unmittelbarer Nähe zu ihren deutschen Automobilkunden. Als einziger lokaler Hersteller von höchstfesten Leichtbaukomponenten für die Automobilindustrie profitiere Voestalpine von einem Innovationsvorsprung, teilte der Konzern mit. China hat schneller als alle anderen Länder die durch die Coronavirus-Pandemie ausgelöste Wirtschaftskrise 2020 bewältigt und ist bereits wieder auf Wachstumskurs. Davon profitiert Voestalpine mit seinen nach eigenen Angaben 40 Standorten und 3.000 Mitarbeitern vor Ort. China zähle seit Jahren zu den Wachstumsmärkten des Unternehmens. In zentralen Kundensegmenten wie Automobil-, Bahninfrastruktur-, Haushaltsgeräte- und Energieindustrie habe Voestalpine im Geschäftsjahr 2019/20 insgesamt 557 Millionen Euro erwirtschaftet. „Inmitten der Covid-19 Pandemie macht sich die breite regionale und technologische Aufstellung bezahlt. In China profitieren wir als High-Tech-Anbieter besonders vom aktuellen Wirtschaftsaufschwung“, so Voestalpine-Vorstandsvorsitzender Herbert Eibensteiner. Voestalpine setzt außerdem das 3D-Druckverfahren mit Metallpulver an zwei neuen chinesischen Standorten in Shanghai und Dongguan ein. Der Fokus der beiden Kompetenzzentren liegt auf dem Werkzeugbau, vor allem für die Automobil- und Konsumgüterindustrie sowie für Anwendungen in der Medizintechnik. Auch neue High-Tech-Produkte in der Bahninfrastruktur und bei Schweißdrähten, die bei Stahlkonstruktionen zum Einsatz kommen, sowie Schweißzusatzwerkstoffen unter anderem für die Automobil-, Öl- und Gasindustrie füllen zunehmend die Auftragsbücher von Voestalpine. Die darauf spezialisierte Voestalpine Böhler Welding produziere in China zu europäischen Qualitätsstandards und ist den Unternehmensangaben zufolge aufgrund massiver öffentlicher Investitionen in neue Infrastrukturprojekte ausgebucht. 2020 habe Voestalpine trotz Wirtschaftskrise von der guten Auftragslage aus der Bauindustrie profitiert. Eine weitere Produktionslinie am Standort Suzhou sei derzeit in der Hochlaufphase. Für die Volksrepublik China, die 2020 als einzige große Wirtschaftsnation weltweit gewachsen ist, erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) für 2021 ein Plus beim Wirtschaftswachstum von rund 8 Prozent. Neue Impulse werden darüber hinaus durch den im März 2021 in Kraft getretenen neuen Fünfjahresplan der Regierung erwartet. MBI/gil/19.4.2021
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Erste Preise in der 15. Kalenderwoche deuten darauf hin, dass die Flachstahlpreise weiter steigen dürften. Insbesondere Feinblech dürfte nochmals teurer geworden sein, denn erstmals seit September 2008 konnte die Marke von 1.000 Euro pro Tonne überschritten werden. Lesen Sie mehr unter "Prognosen & Research."
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Voestalpine profitiert vom aktuellen Wirtschaftsaufschwung in China.

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