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Stahlkonzern Salzgitter profitiert von Flachstahl und Handel
Der Stahlkonzern Salzgitter hat im ersten Quartal 2021 dank der anhaltenden Marktbelebung und anziehender Stahlpreise sowie einer guten Entwicklung in den Geschäftsbereichen Geschäftsbereiche Flachstahl und Handel wieder schwarze Zahlen geschrieben. Auch die Aurubis-Beteiligung sorgte ergebnisseitig für Rückenwind. Für das Gesamtjahr nennt Salzgitter nun auch eine Umsatzerwartung und rechnet mit einem Wachstum auf mehr als 8,5 Milliarden Euro nach 7,09 Milliarden Euro im Vorjahr. Die erst vor kurzem erhöhte Ergebnisprognose hat die im SDAX notierte Gesellschaft am Mittwoch bekräftigt. Der Außenumsatz ging leicht auf 2,09 Milliarden Euro von 2,10 Milliarden Euro zurück. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 76,6 Millionen Euro nach einem Verlust von 43,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das Ergebnis vor Steuern erreichte, wie vorab berichtet, 117,3 Millionen Euro nach minus 31,4 Millionen Euro. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) verbesserte sich auf 13,2 Prozent von minus 2,4 Prozent. Im Geschäftsbereich Flachstahl legte der Außenumsatz auf 606,4 (Vorjahr: 566,2) Millionen Euro zu. Für das Gesamtjahr 2021 rechnet der zweitgrößte deutsche Stahlhersteller nach Thyssenkrupp mit einem Vorsteuergewinn zwischen 300 und 400 Millionen Euro und einer "sichtbar über dem Vorjahreswert liegende Rendite auf das eingesetzte Kapital". MBI/DJN/crb/12.5.2021
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Gewinnsprung/Thyssenkrupp beurteilt die Geschäftsaussichten optimistischer
Thyssenkrupp beurteilt die Geschäftsaussichten nach einer unerwartet deutlichen Ergebnisverbesserung im zweiten Quartal optimistischer und hebt die Prognose für das bis Ende September laufende Geschäftsjahr 2020/21 an. Erwartet wird nun ein bereinigter operativer Gewinn (EBIT) in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe und nicht wie bisher nur ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis, wie der Ruhrkonzern in Essen mitteilte. Der Umsatz dürfte dabei niedrig zweistellig und nicht mehr nur hoch einstellig wachsen. Unter dem Strich werden allerdings weiterhin rote Zahlen stehen: Maximal wird das Minus aber im mittleren statt im hohen dreistelligen Millionenbereich liegen. "Wir haben im zweiten Quartal weiter Boden gut gemacht", sagte Vorstandschefin Martina Merz. "Aber die Neuausrichtung von Thyssenkrupp bleibt ein Weg der vielen kleinen Schritte - und die gehen wir." Unverändert sind die Aussichten beim Free Cashflow vor Portfolioveränderungen: Er wird bei minus rund 1 Milliarde Euro erwartet, nachdem sich die Mittelabflüsse zweiten Quartal auf 767 Millionen Euro belaufen haben. Nachholeffekte im Geschäft schlugen sich in einem erhöhten Umlaufvermögen nieder, daneben belasteten Investitionen und Restrukturierungen den Cashflow. Im abgelaufenen zweiten Quartal schrieb Thyssenkrupp auf bereinigter operativer Basis (EBIT) schwarze Zahlen. Gewinne verzeichneten alle Kerngeschäfte, vor allem die Bereiche Automobil, Industriekomponenten und Werkstoffhandel, aber auch der lange verlustträchtige Stahl. Verluste liefen dagegen bei den im Segment Multi Tracks zusammengefassten Einheiten auf, für die der Konzern nach Partnern oder Käufern sucht. In den Monaten Januar bis März verbuchte Thyssenkrupp ein bereinigtes EBIT von plus 220 Millionen Euro nach minus 279 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang stieg vergleichbar um 14 Prozent auf 8,65 Milliarden Euro, der Umsatz um 4 Prozent auf 8,58 Milliarden Euro. Unter dem Strich stand ein Verlust von 199 Millionen Euro - eine Verbesserung um fast eine halbe Milliarde Euro. Analysten hatten nach einem von Vara Research erhobenen Konsens mit 8,23 Milliarden Euro Umsatz und einem bereinigten EBIT von 170 Millionen Euro gerechnet. MBI/DJN/gil/11.5.2021
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Salzgitter profitiert vom Bereich Flachstahl und vom Handel

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